Den Tripp nach Scandola wollten wir unbedingt machen, von einem UNESCO Welterbe erwarteten wir etwas. Es gibt keinen Weg zu Fuss oder mit dem Auto dort hin, man kann dieses Gebiet ausschliesslich mit Boot besuchen. Wir hatten eine Nachmittagstour bestellt und bezahlt. Am Vortag wurden wir angerufen, dass unser Trip nicht statt finden wird, wir könnten aber auch auch auf die längere Morgentour ohne Mehrkosten umgebucht werden, ob wir das wollen ? Natürlich wollten wir !
Bereits um 08.00 waren wir mit Photorucksack am Hafen und besorgten uns in einer Bäckerei ein Frühstück. Um 08.45 verliess unser Boot den Hafen.
Die Zitadelle, nachdem wir den Hafen verlassen haben. Die Kombination von alten Gemäuer, Bergen und Wasser hat was, finde ich !Nach zirka einer Stunde Fahrt, waren die ersten „roten“ Felsen zu sehen. Ein Zeichen dafür, dass nun Scandola beginnt.Hier der erste Fischadler im Nest. Interessant ist, dass in der Nähe eines jeden Nests eine Kamera steht (rechts oben im Bild), die Fotos verschickt. Ist ein Nest besetzt, muss das Boot einen grossen Abstand zum Nest halten.Ein Fischadler in der Luft (600er Tele)! Auf Fidji habe ich mir geschworen, so ein Desaster, wie mit der Orange Dove passiert mir nicht mehr ! Also keine Reise ohne Tele 😉Diese Jungs hatten auch eine gute Idee, hier mit den Kajaks her zu kommen. Bizarre Felsformationen. Die Höhlungen sind aufgebrochene, ehemalige Gasblasen im vulkanischen Gestein.Diese Felsformation heisst „der Kuss“Über dieses Foto des Nests mit Altvogel und mindestens 2 Jungvögel haben wir uns sehr gefreut !Mittlerweile hatten wir das Fischerdorf Girolata erreicht und sassen bereits am Tisch unseres Restaurants. Es gibt mehrere Restaurants für die Besucher, die zu Mittag mit den Booten hier ankommen. Wir fanden’s wunderschön hier !Und hier noch mein Teller. Es schmeckte wunderbar, die Aussicht war toll, wir waren mit der Fahrt durch Scandola super zufrieden und wir fanden beide, dass dies ein sehr schöner Abschluss unserer Reise nach Korsika war. Merkt euch hier das Wort: VORHERBei der Abfahrt des Bootes hier noch mal ein Blick auf das Dorf Girolata
Wir fuhren wieder nach Calvi zurück und in unsere Unterkunft. Thomas und ich sassen noch ein bisschen im Schatten unseres Olivenbaums, bevor wir unsere Sachen packen wollten.
Mir wurde übel, sehr übel, wahnsinnig übel und weg war das Mittagessen! Mehr dazu brauche ich nicht zu schreiben, jeder, der hier mitliest, hatte wohl schon so etwas in der Art.
Die Mittagessen für fast eine Woche nach dem Girolata-Essen sahen dann so, oder so ähnlich aus: also Gemüsesuppe, Thymian- oder Minztee und trockenes Brot. Tut gut und heilt. Und hier passt das Wort: NACHHER !
Am letzten Morgen fuhren wir bereits mit Gepäck zum Frühstück in die Altstadt, ich ass ein bisschen was von Thomas Croissant und trank einen Camille-Tee. Aber, mein Feuerzeug ging aus. Ich ging dann zum nächsten Lebensmittel-Geschäft und die einzigen Feuerzeuge waren in einer Dreierpackung. Blöd, die darf ich doch nicht im Flugzeug transportieren. Ich habe sie trotzdem gekauft.
Und ich kann sagen: wir kamen mit einem Feuerzeug mehr zurück, als wir losgeflogen sind – im Handepäck🙃🙃
Am letzten Morgen machte ich noch ein Foto von unserem Häuschen ….…. und hier noch von „unserem“ blühenden Olivenbaum.
Korsika gefiel uns gut, wir haben Eindrücke gesammelt, die speziell und auch einzigartig waren. Ob wir jemals zurück kommen, um uns auch den Süden und den Westen ansehen werden, weiss ich heute noch nicht. Es gibt so viele tolle Inseln auf unserer Welt.