Fertig Bula und Touristen finden wir auch noch đŸ˜†

In der Einleitung haben wir euch erzÀhlt, Bula bedeutet soviel wie Hallo oder Willkommen. Und, tatsÀchlich hören wir dieses Wort andauernd. Nun sind wir aber in der Umgebung von Nadi, also bereits wieder rund um den Flughafen, wo wir unseren Urlaub ausklingen lassen. Bald hat es sich also ausgebulad.

Aber zuerst mal noch ein paar Aufnahmen von der letzten, langen Strecke von Rakiraki nach Nadi.

Das gibt es auf allen grossen Strassen (eigentlich gibt es nur 2 grosse (asphalierte) Strassen auf Viti Levu: die Kings Road im Norden der Insel und die Queens Road im SĂŒden der Insel): StĂ€nde mit FrĂŒchten, Fischen, Gebackenem, GetrĂ€nken und allem möglichen anderen. Hier hatte wohl der dickste Fisch die grössten Fische.
Strassenszene in Tavua.
Eine Szene beim Kaffee trinken in Ba. Die geographische Distanz zwischen den beiden Aufnahmen ist 20 km. Wie so hĂ€ufig auf Fidschi fĂŒhlen wir uns als GrenzgĂ€nger zwischen der 1. und der 3. Welt, der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Unterschiede hier sind riesig.
Wir fuhren wieder mal mit Google Maps und das System schickte uns ĂŒber den Strand (dort waren aber auch schon andere Autos). NatĂŒrlich gab es hier kein Strassenschild, Maps nannte diesen Abschnitt „Beach Road“. Recht kreativ fĂŒr ein Navigationssystem 😎
Von Nadi aus waren wir noch im Botanischen Garten (Garden of the Sleeping Giant). Es war ein sehr kleiner, sehr liebevoll gepflegter und gestalteter Garten mit vielen Orchideen.
Diese 3 Figuren werden Tree Huger genannt und sollen wohl auffordern, das selbe zu tun wie die Figuren.
Nach dem Besuch des Botanischen Gartens fuhren wir noch in Richtung Mud Pools und hier waren plötzlich, bei ĂŒber 30 Grad im Schatten, recht viele Leute laufend unterwegs. Wir fanden raus, dass das die Spartan Championship sind. Auf Fidschi findet der einzige dieser Wettbewerbe auf der SĂŒdhalbkugel statt. Alle anderen Wettbewerbe dieses Sportevents finden auf der Nordhalbkugel statt. Es gibt mehrere Disziplinen, Laufen zwischen 5 und 50 km mit jeweils einer Anzahl von Kletter-Hinternissen (ca. 20 bis 60), die man zusĂ€tzlich ĂŒberwinden muss.

An einem Tag haben wir Denarau besucht. Dies ist eine „Stadt“ westlich von Nadi, in der sich die Resorts aller grosser Hotelketten befinden; von hier aus starten auch die Boote zu allen Mamanuca- und Yasava-Inseln.

HIER sind die Touristen, hier steppt der BĂ€r !
Bereits zur Morgenstunde wird im Pool geplanscht
Und hier noch der Hafen, von dem die westlichen Inseln versorgt und mit neuen Touristen geflutet werden.
TagesgÀste auf dem Ausflugsboot. Wir haben keinen solchen Ausflug gemacht, meine Haut streikte gegen mehr Sonne.

Wir haben etwas verstanden: wenn es wirklich einen Zuwachs an Touristen von 7 % zwischen dem letzten und dem aktuellen Jahr gegeben hat, dann fand dieser auf den westlichen Inseln und und rund um Nadi statt. Im Rest des Landes ist davon nichts zu sehen.

Die letzten 3 NĂ€chte in Nadi waren wir im Club Fiji Hotel. Es war einfach, hatte jedoch etwas wichtiges: direkten Strandzugang. Und den haben wir morgens und abends genutzt. Hier 2 schöne Szenen, die beide mit KokosnĂŒssen zu tun haben.

Die erste Szene: ein MĂ€dchen hat KokosnĂŒsse vergraben. Ewig lange hat sie sich damit beschĂ€ftigt. Dann kam ihr sehr mĂŒder Bruder zu ihr gelaufen, weinte und sie brachte ihn zur ersten Kokosnuss. Er buddelte sie aus, war jedoch sooooo mĂŒde, dass sie ihn nicht mehr aufheitern konnte.
Hier die zweite Szene: 2 Angestellte des Hotels gehen zu den Kokospalmen und sammeln NĂŒsse fĂŒr die Bar, um sie dort verkaufen zu könnnen. Ein japanisches MĂ€dchen schliesst sich den beiden an und scheint mitzufiebern, dass die Ernte gut gelingt.
Und hier noch die Szene, die zeigt, warum die beiden auf dem letzten Foto nach oben schauen. Die Kokosnussernte mit dem Zauberstab.

Dies ist nun der letzte Beitrag unserer Reise nach Fidschi, wir hoffen, euch haben unsere Berichte gefallen. Eigentlich wollten wir diesen schon gestern von Hong Kong aus senden, hatten allerdings technische Probleme mit den in Fidschi ausgedruckten Bordkarten (miese DruckqualitĂ€t, die von den Scannern in Hong Kong als ungĂŒltig eingeschĂ€tzt wurden…), was uns viel Zeit und Nerven kostete und danach waren wir einfach zu mĂŒde. Inzwischen sind wir wieder in der Schweiz gelandet und konnten noch knapp vor dem Wintereinbruch mit dem Auto nach Hause fahren ☃⛄.

Alles Liebe

Claudia und Thomas

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