Wir haben uns einiges für die Coral Coast vorgenommen. Als erstes geht es in Richtung Biausevu über eine wie gewohnt holprige Piste, dort gibt es einen Wasserfall, den man über einen ca. 30 min Fussmarsch durch Regenwald erreicht.

Zuerst muss man natürlich im Dorf wieder Eintritt bezahlen, dann geht es mit einer Begleitperson und 2 anderen Touristinnen los. Wir hatten gleich die Wasserschuhe angezogen, da wir 7 mal den kleinen Fluss überqueren mussten (wie dort üblich ohne Brücken).

Am Wasserfall gab es sogar eine Toilette und eine einfache Umkleidemöglichkeit.

Das Wasser war relativ kühl und den heftigen Schwall konnte man wegen der Strömung nur mit Mühe von einer Seite aus erreichen.
Wir schwimmen im Pool und auch gegen den Schwall. Man merkt gut die Wucht des Wasserfalls. Thomas will nun auch noch durch den Schwall schwimmen.



Mit der sehr netten Führerin vereinbarten wir, dass wir den Rückweg alleine hinter den anderen machen würden, das gab uns die Möglichkeit, ungestört nach Eintagsfliegenlarven zu suchen 😁 (erfolgreich !!).Thomas war auch offen und sagte, was er da macht. Wie bei anderen Gelegenheiten haben wir den Eindruck, die Leute freuen sich, dass sich jemand aus Europa für das fidschianische Wasser interessiert.
Danach ging es rasch weiter, wir waren spät dran, weil wir noch den Sigatoka Sand Dunes National Park (erster Nationalpark Fidschi’s) besuchen wollten, und Hunger hatten wir auch. Nach dem Essen, erreichten wir den Park um 15:30, um 16:30 sollte er schliessen. Für den kürzeren Rundweg durch die uralten Dünen und Wald braucht man 1 h, der Parkranger an der Kasse gab uns Zeit bis 17:00, wie (fast) immer sind alle sehr nett und hilfsbereit !
Die Dünen sind max. 60 m hoch, auf dem Weg geht man mehrfach rauf und runter, um diese Zeit war die Sonne Gott sei Dank schon gnädig.




Der Nationalpark ist klein, er gefällt uns sehr.
Kurz vor 17:00 erreichten wir wieder den Parkplatz, der Ranger war zufrieden und wir konnten in der letzten Dämmerung gerade noch unsere Cozy Bure erreichen, mit einem Tankstop, da uns beinahe noch das Benzin ausgegangen wäre. Ein voller und toller Tag!
An dem Tag, als wir die Cosy Bure verlassen, wollen wir nochmals den National Park Colo-i-Suva versuchen. Um die nächste Unterkunft zu finden, liegt der Park auf dem Weg. Also wieder 70 km nach Suva. Der Mann mit der martialischen Geste wirkt heute sehr freundlich und sagt fast anerkennend zu Thomas: „ihr wart letzte Woche schon einmal hier, gell ?“ Diesmal dürfen wir rein. Am Parkplatz, der ca. 2 km nach dem Eingang kommt, haben wir vom Parkwächter erfahren, dass letztes Wochenende 4 Busse mit Touristen von einem grossen Kreuzfahrtschiff wieder weggeschickt wurden. Das bedeutet, dass wir also nicht die einzigen waren und dass die Organisation der Nationalparks eine Schwäche bei der Kommunikation hat.

Der Weg wäre einfach zu finden, es gibt nur eine Regel und die bedeutet, niemals nach links abzubiegen, da dort Reperaturen am Weg am Laufen sind.






Am Ende des abenteuerlichen Rundwegs mit abwechselnd Sonne und Regen sind wir nass und sehr zufrieden, ein wirklich toller Regenwald, gut, dass wir diesen Park am Ende doch noch besuchen konnten ! Wir waren ca. 2 Stunden drinnen, alleine eine Stunde geht auf Kosten von Thomas, der wieder mal sammelte und wieder neue Eintagsfliegenlarven gefunden hat.
Der Rest des Tages ist schnell erzählt, wir fahren noch ca. 100 km nach Norden nach Rakiraki, genauer gesagt Volivoli (halt irgendein Doppelname…).

Mit all den vielen Villages, die wir durchfahren und mit all den vielen Bumps brauchen wir für die ca. 100 km über 5 Stunden. Also, das war dann der Rest des Tages.
Übringens, im Moment sitzen wir gerade in der No-Worrys-Bay und schreiben diesen Beitrag.

Wir berichten wieder von der Northern Division !
Habt alle eine gute Zeit !
Claudia und Thomas
