Wir sind auf Fidschi, wenn auch nicht ohne Schluckauf

Mittlerweile sind wir auf Fidschi angekommen, haben bereits 2 mal übernachtet (würden aber trotzdem nicht sagen, dass der Jetlag überwunden ist) und hier fast schon so etwas wie Familienanschluss zur Hotelbesitzerfamilien und ihren Haustieren.

Aber zuerstmal, wie war unsere Reise ? Pünktlich fuhren wir Freitags um 8.00 von zu Hause los, es gab keinerlei Probleme auf der Autobahn, daher waren wir um ca. 10.00 in Kloten. Für das CheckIn und die Gepäckaufgabe hatten wir genügend Zeit, gingen entspannt in die Lounge und warteten.

Ein wartender Happy-Bunny, ich mit der Kamera grinste ebenfalls. Nicht wegen des Essens, das war mies.

Als dann die Boardingzeit erreicht war, gingen wir zum Gate und warteten in der Menge mit den anderen Wartenden. Und warteten. Endlich Boarding. Alle Gäste sassen dann brav eingeschachtelt auf ihren Sitzen und hörten die Ansage, dass es aufgrund von Nebel in London zu Verzögerungen kommt und wir aktuell noch auf einen Landungsslot warten müssen – wahrscheinlich noch 1,5 Stunden. Nach ca. 45 Minuten die fröhliche Durchsage, dass wir nun einen Slot erhalten haben und bald fliegen können.

Nach der Landung hatten einige Gäste wenig Zeit, um ihren Anschlussflug noch zu erreichen, andere hatten viel Zeit, weil der Anschlussflug ohnehin bereits weg war. Wir waren nicht im Stress, die Pause in London war ohnehin ein paar Stunden. Als ich dann fragte, wo ich eine Zigarette rauchen gehen könnte, wurde mir gesagt, überhaupt nicht, im Terminal 5 gibt es keine Raucherlounge. OK, nicht lustig, aber nicht zu ändern.

Der Flug nach Hong Kong verlief gut und ohne Probleme. Wir wussten, dass wir in Hongkong wenig Zeit für den Wechsel zu unserem letzten Flieger nach Fidschi hatten, weniger als 2 Stunden. Wir fragten die Dame vom Infoservice, von welchem Gate unser Flugzeug geht und wo ich eine Zigarette rauchen könnte. Voila, unser Flug geht vom Gate 62 und dort wäre auch der Sky-Garden, wo ich rauchen könne. Wir sollen hier los marschieren und sie zeigte in eine Richtung. Wir marschierten also in die gezeigte Richtung, dort stand schon eine grosse Menschenmenge, dann kamen wir durch und was sahen wir da ???? Gepäckbänder !!!!! Ach du Scheisse, wir waren dabei, den Flughafen zu verlassen und zurück durften wir nicht mehr ! Also ganz raus und wieder von vorne anfangen. Rolltreppe rauf, Rolltreppe runter, Passkontrolle, Security Check, Flughafen-U-Bahn fahren, nach der ersten Station aussteigen und dann zum Gate 62. Huff, wir waren pünktlich am Gate. Nun wäre noch eine Zigarette schön gewesen, also fragte ich wo denn nun der Sky-Garden ist. Ja der, der ist bei Gate 10. Das würde ich nun wohl nicht mehr schaffen. Also, das hat mich dann schon ein wenig geschlaucht, aber machen konnte ich natürlich gar nichts mehr. Also einsteigen und nach Fidschi fliegen, sind ja nur knapp über 9 Stunden 😐

Hong Kong von oben. Schon beeindruckend, gell ?

Wir kamen pünklich in Nadi an, warteten auf das Gepäck, zogen Fidschi-$ beim ATM und Thomas wollte noch eine Daten-Sim für den geborgten NetGear kaufen. Ich ging zu …

Ich muss vorausschicken: mittlerweile war es Sonnag und wir waren nun seit 3 Tagen unterwegs, geschlafen haben wir auch nicht viel. Thomas ging also zum Schalter von Digicel, der Angestellte wollte den Platzhalter der Sim-Card entfernen, um die Digicel Sim-Card rein zu stecken. Der Plastik-Platzhalter war störrisch und verweigerte. Thomas half dem Angestellten mit dem Resultat, dass eine Kontaktstelle für die Sim-Karte gebrochen war. Der NetGear hatte so leider seinen Nutzen verloren – sorry Hans, du bekommst Ersatz von uns ! Digicel hatte jedoch auch keinen Ersatz und verwies an Vodafone gegenüber in der Halle, der Verkäufer rief sogar dort an, um für uns abzuklären, ob sie einen Mobilen Hotspot vorrätig haben. Das nennt man mal Kundenfreundlichkeit und Service !! Dort haben wir dann tatsächlich ein neues Gerät von Huawei erhalten, inkl. Sim und Datenpaket von 500 Giga für 99 Fidschi-$ (etwa genauso viel wie bei Digicel ohne Gerät !). Also alles gut gegangen. Danach zu Europcar, aber wo ist denn der Schalter ? Und wieder ruft die Konkurrenz für uns bei Europcar an und veranlasst, das uns jemand abholen kommt. Der Schalter ist ausserhalb des Flughafens. Die Zusammenarbeit zwischen den Firmen zum Nutzen der Kunden schein hier unübertroffen zu sein !

Nun hatten wir nur mehr eine Hürde vor unserem Ziel vor uns. Nachdem wir das Auto abholt hatten (eine alte Japansiche Reisschüssel) mussten wir nur mehr zum ersten Ziel fahren, das Outback-Hotel (der Name ist Programm) in Ba. Das waren nur 74 km, jedoch zeigt Google-Maps fast 2 Stunden Fahrzeit an.

Das Bild erklärt wohl ganz gut, warum die Fahrzeit so lange ist. In der Mitte sieht man die stillgelegte Zuckerrohrbahngleise.

Und hier haben wir nun bereits die ersten 2 Nächte geschlafen.

Villa ist ein grosses Wort für ein kleines Gebäude 😄😄

Mit diesem Kapitel wollen wir euch einfach sagen, dass wir gut angekommen sind. Aktivitäten folgen natürlich auch noch.

Alles Liebe und bis später

Claudia und Thomas

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