3. Die Anreise und der Kofferinhalt

Wir sind in Tasmanien angekommen, haben bereits eine Nacht im Bett geschlafen und sind wie alle europäischen Touristen viel zu früh unterwegs. Um Punkt 06.30 waren wir bereits geduscht beim Frühstück in einer Bäckerei. 😊

Aber mal langsam und in der richtigen Reihenfolge: Abfahrt war am 07.11.23 um 13.30 in Greng. Nach Kloten brauchten wir 1,5 Stunden, so schnell waren wir nicht immer. Es war aber auch geplant, dass wir lieber warten, als Stress im Stau zu haben. Geparkt auf dem P60, im strömenden Regen zum Flughafen gelaufen. Koffer abgegeben und gewartet. Pünktlich starteten wir um 22.30. Nochmals ein kleines Abendessen und schlafen. Am 08.11.23 landeten wir um 17.30 in Singapur. Dort ist es sehr busy, von der Stimmung her jedoch sehr ruhig. Das Einzige was mir auffällt, ist, dass jeder in die «falsche» Richtung ausweicht und die Rolltreppen in die falsche Richtung laufen. Also, wo’s bei uns bergauf geht, geht es hier bergab, auf der anderen Seite genau umgekehrt. Was für Auswirkungen der Linksverkehr von der Strasse auf den Rest des Lebens hat 😊.

Am Changi Airport bemühen sie sich, die Leute zu bespassen, was so aussieht:

Alles innerhalb des Terminals, selbst der Himmel, ist projiziert.

Kitschy, aber wir haben was zum Schauen

Meine Lieblingsraucher-Lounge von allen Flughäfen der Welt ist ebenfalls hier. Diese ist unter freien Himmel, es stinkt und qualmt dort nicht. Auch die Büsche sind echt. Auf diese Lounge freute ich mich vorab schon sehr.

Hier war Thomas ein wenig enttäuscht, hiess dieser Platz doch «Butterfly-Garden» – nichts war echt !

Sonst gibt es nicht mehr viel über Changi zu erzählen. Wir durften noch in die Lounge und hatten dort das beste asiatische Buffet, von dem wir jemals gegessen hatten.

Nach 7 weiteren Flugstunden, zwei weiteren Stunden Zeitverschiebung und viel zu wenig Schlaf sind wir in Sydney gelandet. Nun haben wir den 09.11.2023.

Warten, Kaffee trinken, unser Flug ist um eine Stunde nach hinten geschoben worden. Anstelle Weiterflugs um 13.00 nun 14.00. Warten, fatalistisches Warten. Aufregen bringt gar nichts. Als wir uns eher aus Langeweile als aus Zeitnot zum Domestic Airport weiterbewegen, ein kleines Hupsala: der Security-Check will bei Thomas den Rucksack kontrollieren, es ist was böses drinnen. In der Tat, das Taschenmesser ! Nö, wie konnte das passieren ? Wir hatten doch bereits Security-Checks in Zürich und in Singapur absolviert. Das Taschenmesser wollten wir doch von Anfang an in den Koffer und nicht ins Handgepäck geben. Wohl durch eine Änderung des Packens im letzten Moment war es nun aber doch im Handgepäck gelandet. Die Security-Mitarbeiter fanden es nicht so schlimm und schickten Thomas mit dem Messer zurück, um das einzelne, kleine Stück wie einen separaten Koffer aufzugeben. Ich mache es kurz: das Resultat ist natürlich, dass in Hobart nichts angekommen ist.

Wir landen dann doch verspätet in Hobart, nehmen uns ein Taxi, um fast 18.00 sind wir bei zu unserer gebuchten Unterkunft. Wir sind nun seit 51 Stunden unterwegs, abzüglich Zeitverschiebung von 10 Stunden waren es trotzdem 41 Stunden bis zum Ziel.

Die Fortsetzung bezüglich dem Kofferinhalt kommt noch in der folgenden Nachricht. Für heute wollten wir einfach nur mal sagen: wir sind da und es geht uns gut :-).

Alles Liebe Claudia und Thomas

3 Kommentare zu „3. Die Anreise und der Kofferinhalt

  1. Wellcome am anderen Ende der Welt 🙂
    Schön, dass Ihr schlussendlich gut gelandet seid. Und diese Raucherlounge hätte ich gerne bitte auf jedem Bahnhof und auf jedem Flughafen!
    Alles Gute für Eure weitere Reise!

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