Wie wir euch im vorigen Beitrag erzählt haben, haben wir auf die Situation, dass
- es in unserem Hotel nichts zu essen gibt (bis auf Frühstück)
- jede Rauf- und Runterfahrt mit dem Taxi ca. 20 F$ kostet
- es nicht mal Bier oder ein Cola gibt
- keine der Unternehmungen, für die auf der Webpage Werbung gemacht wurde, gebucht werden konnte
- zusammengefasst: wir sind in einem unspassigen Internat gelandet !
mit einem ungeplanten Mietwagen reagiert. Es machte zwar Spass, mit einem Taxi zum Schnorcheln (Split Rocks) zu fahren (das haben wir tatsächlich vorher noch nie gemacht), jedoch ist es schon ein bisschen mühsam und sehr fremdbestimmt.
Am ersten Tag mit dem neuen Auto waren wir ja wie berichtet auf dem Hibiskus Highway unterwegs und am zweiten Tag in die Gegenrichtung. Wir wollten Wasserfälle besichtigen. Unterwegs fanden wir einen tollen Rastplatz mit Cafe und wunderbarer Aussicht über die Bucht von Savusavu (gegenüberliegende Seite der Bucht von unserem Hotel), betrieben von einer Dorfgemeinschaft (Urata).

Nachdem ein Kleinbuss mit Rentnern wieder abfuhr, wurde es richtig ruhig und wir konnten den Ort, die Aussicht und den Kaffee geniessen.


Später am ersten Wasserfall wurden wir erstmal von der dortigen Dorfgemeinschaft abgezockt, allerdings erkennen wir an, dass dadurch wichtige Projekte in diesen Dörfern finanziert werden (sehr komplizierte Prozedur: erst Anmeldung, dann Ticket kaufen etwas weiter im Dorf, zufälligerweise in einem Haus, in dem viel Kunsthandwerk angeboten wird (das meiste wahrscheinlich made in China…); man muss zuerst die verschiedenen Stände besichtigen, dann darf man das Ticket kaufen; dann zurück zur Anmeldestelle, dort das Ticket abgeben, nun hat man Zugang zum Wasserfall in ca. 5 Gehminuten).


Thomas war enttäuscht, die Prozedur, alles umsonst. Aber er liess sich dann trotzdem nicht aufhalten.

To make it short: Thomas hat dort nichts gefunden. Also weiter, zum nächsten Wasserfall – Nakawaga.
Nach einer kurzen Fahrt auf der Cross Island Road biegen wir rechts ab, fahren durch ein Dorf, immer einen Fluss entlang. Wir passieren die Zufahrt zum Ort Nakawage, bleiben dort jedoch nicht stehen (eventuell gibt es dort ja eine ähnliche Anmeldeprozedur) sondern fahren weiter gerade aus, bis zu einer Brücke.
Thomas ist total happy: zugängliches Wasser und sogar 2 Flüsse, die zusammen führen.

Heute machten wir einen wunderbaren Schnorchelausflug bei der Tauchschule von Jean-Michel Cousteau. Wir fuhren mit dem Tauchboot in Richtung Lighthouse und hatten sogar einen eigenen Guide bei uns, nur für uns zwei. 2 Taucher waren ebenfalls an Board. Der Schnorchelgang war jeden F$ wert. So viele schöne bunte Fische und Korallen ! Einfach wunderbar !
Heute gehen wir noch zu einer riesigen Party: wir sind für das Diwali-Fest im Planters-Club in Savusavu eingeladen. Das Diwali-Fest ist das Fest des Lichts und das wichtigste Fest der Hindus. Wir haben heute bereits viele festlich gekleidete Inderinnen und Inder gesehen. Wir hoffen, euch davon schöne Fotos zeigen zu können.
Alles Liebe an Euch
Claudia und Thomas
